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01.08.2006 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Moderne Sklaverei

Wie Gewerkschaften illegalen Arbeitsmigranten zu ihrem Recht verhelfen

Nick Brauns
Einen besonders drastischen Fall von Zwangsarbeit mitten in Europa deckten italienische und polnische Ermittler Mitte Juli auf. In Apulien befreite die Polizei 113 Polen aus einem Arbeitslager. Sie mußten täglich rund 15 Stunden auf dem Feld arbeiten – teilweise ohne Pause. Ihre Ernährung bestand aus Wasser und Brot. Bewaffnete Männer mit Hunden überwachten sie rund um die Uhr. Wer nicht spurte, wurde geschlagen. Die Opfer stammten aus dem armen Osten und Süden Polens und wurden mit dem Versprechen auf Arbeit nach Italien gelockt. Dort mußten sie für Hungerlöhne von zwei oder drei Euro die Stunde arbeiten.

Das Sklavenlager in Italien ist sicherlich ein Extremfall. Doch unter ähnlichen Bedingungen arbeiten illegale Einwanderer auch in anderen europäischen Staaten. Um Tariflöhne zu umgehen, wird die Arbeitszeit auf bis zu 19 Stunden am Tag ausgeweitet, aber nur die vertraglich vereinbarte Regelarbeitszeit bezahlt. Oder die Arbeiter erhalten Tariflohn und müs...

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