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01.08.2006 / Ansichten / Seite 8

Absenkungswettlauf: Ausbeutungsrate und EU-Konkurrenz Ausbeutungsrate und EU-Konkurrenz

Winfried Wolf
Die Höhe des im Produk­tionsprozeß geschaffenen Neuwerts, des Mehrwerts und Profits, hängt eng zusammen mit der Höhe des Lohnes, des »variablen Kapitals«, respektive mit der Ausbeutungs- oder Mehrwertrate. Geht man von dieser Erkenntnis der Marxschen Werttheorie aus, dann gibt es derzeit einen äußerst erfolgreichen Angriff der kapitalistischen Klasse auf die Lohnabhängigen: Die Arbeitseinkommen stagnieren und sinken und die Ausbeutungsrate wird erhöht. Dies wiederum ist Grundlage für eine ständig verbesserte Position des deutschen Kapitals in Europa.

Nach jüngsten Statistiken entsprachen 2005 die durchschnittlichen Bruttoverdienste real weitgehend denen des vorausgegangenen Jahres. Die realen Nettolöhne waren rückläufig. 2006 kommt es noch krasser. Im April lagen die Verdienste je Vollzeitbeschäftigtem im produzierenden Gewerbe mit brutto 3062 Euro nominal um 1,2 Prozent ...

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