11.07.2006 / Inland / Seite 2

Menschenleere Zone rund um Bush

Hotel in Heiligendamm weiträumig mit Stacheldraht gesichert. 200 Quadratkilometer Seegebiet gesperrt, Gullydeckel in Stralsund zugeschweißt

US-Präsident George Bush kann sich bei seinem Deutschland-Besuch in seinem Quartier im Nobelbad Heiligendamm vor jedem ungeplanten Kontakt mit Einheimischen sicher fühlen. Das Areal des Kempinski Grand Hotel mit seinen rund 30000 Quadratmetern Gebäude- und Parkfläche ist am Montag zu einer riesigen Hochsicherheitszone geworden.
Während Bundeswehrpioniere einen etwa eineinhalb Kilometer langen Zaun mit Metallgittern und Stacheldraht um die Herberge des Präsidenten in Deutschlands ältestem Seebad fertigstellten, sperrte die Wasserschutzpolizei ab Mittag ein riesiges Seegebiet an der mecklenburgischen Ostseeküste bis Freitag für sämtlichen Schiffsverkehr. Im neuen Yachthafen des benachbarten Ostseebades Kühlungsborn bestehen starke Einschränkungen für das Ein- und Auslaufen von Schiffen, wie Ulf Erler von der Wasserschutzpolizeidirektion Rostock sagte.
»Mit mod...

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