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10.07.2006 / Ansichten / Seite 4

Reichtum per Gesetz

Gastkommentar von Christoph Butterwegge
Die große Koalition hat sich darauf verständigt, daß Kinder von Familienunternehmern unter bestimmten Voraussetzungen ab 1. Januar 2007 keine betriebliche Erbschaftssteuer zahlen müssen. Auf dem »Jobgipfel« im Frühjahr 2005 hatten sich SPD, CDU/CSU und Bündnisgrüne geeinigt, die betriebliche Erbschaftssteuer denjenigen zu erlassen, die ein Unternehmen zehn Jahre lang fortführen. Begründet wurde dies mit der Gefahr, daß der Sohn eines Handwerksmeisters den vom Vater geerbten Betrieb aufgrund finanzieller Überforderung schließen und seine Mitarbeiter entlassen muß. Dies dürfte zwar in Wirklichkeit kaum vorkommen, weil 35 Prozent des Betriebsvermögens ohnehin steuerfrei bleiben und das Finanzamt die Erbschaftssteuer jetzt schon stunden kann. Wenigstens wurde die Regelung auf Betriebsvermögen bis 100 Millionen Euro (nicht gerade kleine Mittelständler!) begrenzt und festgelegt, daß sie durch das Schließen von Steuerschlupflöchern im Unternehmensbereich »aufkom...

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