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27.06.2006 / Inland / Seite 3

Opel-Arbeiter solidarisch

Heute Protestaktionen in Bochum und Eisenach gegen die Schließung des General-Motors-Werks im portugiesischen Azambuja

Daniel Behruzi
Die Solidaritätsaktionen mit dem von Schließung bedrohten General-Motors-Werk im portugiesischen Azambuja gehen weiter. Nachdem bereits in der vergangenen Woche rund 5000 Beschäftigte im Rüsselsheimer Stammwerk der GM-Tochter Opel vorübergehend die Arbeit niedergelegt hatten (jW berichtete), werden heute an den Standorten Bochum und Eisenach Proteste stattfinden.

Einstieg in den Ausstieg
Schon Ende Oktober sollen den Plänen von GM-Europa-Chef Carl-Peter Foster zufolge die Bänder in Azambuja für immer stillstehen. 1150 Beschäftigte wären dann ihren Job los. Aus Portugal – wo die Produktionskosten einer internen Studie zufolge pro Fahrzeug angeblich um 500 Euro höher liegen als in vergleichbaren Standorten – soll die Fertigung des Kleintransporters Opel Combo ins spanische Zaragoza verlegt werden. Daß der krisengeschüttelte US-Konzern nun auch in Europa zur Schließung ganzer Werke übergeht, hat die hiesigen Belegschaften in Alarmstimmung versetzt. »Mit den ...


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