Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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16.05.2006 / Ausland / Seite 9

Aufwertung im Schneckentempo

Am Montag unterschritt die chinesische Währung erstmals die Grenze von acht Yuan für einen Dollar. US-Politikern ist das nicht genug

Wolfgang Pomrehn

Chinas Währung Renminbi (zu deutsch: Volksgeld, die Währungseinheit heißt Yuan) hat zu Beginn der Woche erstmals die Grenze von acht Yuan pro Dollar unterschritten. Die chinesische Volksbank gab für den Handel am Montag einen Richtwert von einem Dollar zu 7,9982 Yuan bekannt. Das waren 0,01 Yuan weniger als am Freitag und der niedrigste Wert, seit die Regierung am 21. Juli des Vorjahres die feste Dollarbindung aufgegeben hatte. Seitdem ist der Yuankurs an einen Korb von Währungen der wichtigsten Handelspartner Chinas geknüpft.

Diese Bindung ist allerdings etwas lockerer als die zuvor über ein Jahr verfolgte Politik fester Wechselkurse. Das neue System läßt eine Aufwertung in Minischritten zu, so daß der Yuan seit dem Sommer 2005 gegenüber dem US-Dollar um etwas mehr als drei Prozent zugelegt hat. Gegenüber den Währungen anderer Länder diesen Ländern wie dem südkoreanischen Won und dem thailändischen Bath war die Zunahme sogar etwas größer. Einfuhren a...

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