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11.04.2006 / Ansichten / Seite 4

»Flurbereinigung auf dem Medienmarkt«

Die Buersche Zeitung in Gelsenkirchen wird offenbar zum Opfer von Monopolabsprachen. Deutsche Journalisten-Union ruft zum Widerstand auf. Ein Gespräch mit Wolfgang Gottschalk

Gerrit Hoekman

Wolfgang Gottschalk ist ver.di-Bezirksvorsitzender in Gelsenkirchen

F: Die traditionsreiche Buersche Zeitung, die vor allem im Gelsenkirchener Stadtteil Buer gelesen wird, wird Ende September eingestellt. Wie ist es dazu gekommen? Immerhin schreibt die Zeitung schwarze Zahlen ...

Uns hat die Entscheidung überrascht, damit hatten wir nicht gerechnet. Ende März hat die Belegschaft erfahren, daß am 30. September Schluß ist. Offizieller Grund: Die Ruhr-Nachrichten haben ihr Erscheinen in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen eingestellt. Und die Buersche hatte dafür den Lokalteil gemacht. Der Bauer-Verlag, der die Buersche herausgibt, sagt, das sei der letzte Dominostein gewesen. Der Plan ist aber mehr oder weniger totgeschwiegen worden.

F: Man munkelt, der eigentliche Grund sei ein Handel zwischen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und den Ruhr-Nachrichten, den beiden großen Tageszeitungen im Ruhrgebiet ...

Im Prinzip teilen sich WAZ und Ruhr-Na...


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