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10.04.2006 / Ansichten / Seite 2

»Wir sind in einer Situation des Übergangs«

DKP beschloß in Essen ein neues Parteiprogramm. Ein Gespräch mit dem Parteivorsitzenden Heinz Stehr

Jörn Boewe

F: Die DKP hat sich am Wochenende in Duisburg ein neues Programm gegeben – welche politischen Impulse kann man davon erwarten?


Zunächst einmal haben wir sechs Jahre lang an dem Programm gearbeitet. Wir haben uns dabei sehr intensiv beschäftigt mit der Analyse des Imperialismus heute, darauf aufbauend haben wir Sozialismusvorstellungen entwickelt. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie der Weg zum Sozialismus aussehen könnte, welche Kräfte sich für ein solches Projekt einsetzen würden und wie wir unsere Partei, die DKP, in diesem Prozeß definieren.


F: Ein Programm ist ja nicht irgend etwas, sondern die Grundlage für die Aktion der Partei. Wenn ein Viertel der Delegierten nicht zustimmt – wie bewerten Sie das politisch?


Nach meinem Überblick haben etwas mehr als 20 Prozent dem Programm nicht zugestimmt; einige haben sich der Stimme enthalten. Wir sind in einer Übergangssituation, wo vieles noch nicht abschließend zu ...



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