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03.04.2006 / Ansichten / Seite 3

»Stromnetze verstaatlichen«

Stadtwerke zu Merkels Energiegipfel nicht eingeladen. Aufbau einer alternativen Energiewirtschaft wird verzögert. Ein Gespräch mit Hans-Kurt Hill

Wolfgang Pomrehn

* Hans-Kurt Hill ist Landesvorsitzender der Linkspartei im Saarland und energiepolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag

F: Heute treffen sich die Spitzen der deutschen Strommonopole zum sogenannten Energiegipfel bei der Kanzlerin. Die Linkspartei hat kritisiert, daß keine Vertreter von Stadtwerken eingeladen wurden. Weshalb?

Auch andere fehlen: Zum Beispiel die Umweltverbände, die eine Vorreiterrolle in bezug auf erneuerbare Energien spielen. Entsprechend haben wir die Befürchtung, daß sich in dem Gespräch bei Merkel das Oligopol durchsetzen wird. Man wird sich auf die Verlängerung der Laufzeit für Atommeiler einigen und ansonsten die Weichen in Richtung Nutzung der fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle stellen. Was eigentlich notwendig wäre, der Aufbau einer alternativen Energiewirtschaft, wird damit weiter verzögert.

F: Welche Rolle sehen Sie in diesem Zusammenhang für die Stadtwerke?

Die Stadtwerke sind ...

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