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03.04.2006 / Inland / Seite 3

Atomlobby macht Druck

Vor dem heutigen Energiegipfel bei Kanzlerin Merkel fordern Energiekonzerne vehement längere AKW-Laufzeiten, doch ein aktuelles Gutachten widerlegt ihre Argumente

Reimar Paul

Es ist nun nicht so, daß der von der SPD-Grünen-Bundesregierung im Jahr 2000 mit den Energiekonzernen ausgehandelte »Atomkonsens« der große Wurf gewesen wäre. Statt eines zügigen Atomausstiegs war seinerzeit bekanntlich vereinbart worden, den Betrieb der damals noch 19 deutschen Atomkraftwerke (AKW) auf durchschnittlich 32 Jahre zu befristen. Bis in das Jahr 2019 oder 2020 hinein sollten einige Reaktoren weiter laufen, das Volumen des in den Meilern erzeugten Atommülls hätte sich noch einmal verdoppelt. Immerhin, ein Ende der Atomkraftnutzung in der Bundesrepublik schien absehbar.


Trommelfeuer

Die Tinte unter dem Abkommen war noch nicht trocken, als sich die ersten Konzernmanager und Unionsfürsten mit der Forderung an die Öffentlichkeit trauten, die AKW länger am Netz zu lassen, als vereinbart. Das Trommelfeuer gegen den Atomkonsens hat seitdem ständig zugenommen, vor und nach der Bundestagswahl im Herbst erreichte das Geschre...


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