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06.03.2006 / Ansichten / Seite 3

»Separatisten verfügen über Mafiageld«

Am 21. Mai wird es in Montenegro eine Volksabstimmung über die mögliche Abspaltung von Serbien geben. Die Opposition hat nach Verhandlungen zugestimmt. Gespräch mit Vlado Djekic

Jürgen Elsässer
Vlado Djekic ist Vizepräsident der »Bewegung für den Erhalt des gemeinsamen Staates Serbien-Montenegro«, ein Dachverband von 100 Organisationen mit angeblich 100000 Mitgliedern

Das Parlament Montenegros hat am vergangenen Donnerstag fast einstimmig die Durchführung eines Referendums über die mögliche Unabhängigkeit beschlossen. Worum geht es?

1992 bildeten Serbien und Montenegro als einzige Republiken des alten sozialistischen Jugoslawiens die neue Bundesrepublik Jugoslawien. Im Jahre 2003 wurde der Staatsname in Serbien-Montenegro geändert. Am 21. Mai sollen nun die ungefähr 470000 Stimmbürger im kleineren Teil des Gesamtstaates darüber entscheiden, ob »die Republik Montenegro ein unabhängiger Staat mit allen völkerrechtlichen Zuständigkeiten wird« – so die Formulierung auf dem Stimmzettel.

Ihre Bewegung, ein Zusammenschluß aller serbischen oder proserbischen Oppositionsparteien, kämpft für den Erhalt des Gesamtstaates. Warum unterstützen Sie ...

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