15.02.2006 / Inland / Seite 15

Schläger auf Landtagsliste

NPD rechnet mit Einzug in Parlament von Mecklenburg-Vorpommern. Militante »Kameradschafter« aufgestellt. Antifaschisten kritisieren Parteien

Markus Bernhardt
Die neofaschistische NPD bereitet sich auf die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 17. September vor. Nach dem Einzug in das sächsische Landesparlament wollen die Rechten auch hier die Fünf-Prozent-Hürde überspringen und in Fraktionsstärke in den Landtag einziehen. Als Spitzenkandidat tritt der 53jährige Kaufmann Udo Pastörs aus Lübtheen (Landkreis Ludwigslust) an. Via Internetseite der NPD Mecklenburg-Vorpommern wettert er gegen den »Sauhaufen BRD«, die »aufgezwungene Multi-Kulti-Gesellschaft« und gegen eine vom DGB geplante »Jobparade«, die jährlich am 1. Mai in Rostock stattfindet. 
 
Mit der Kandidatur des NPD-Landesvorsitzenden Stefan Köster ist auch das gewaltbereite Spektrum auf Platz vier der Landesliste vertreten. »Taten statt Worte ist sein Motto«, heißt es auf der Homepage zu Köster. Was der Neofaschist darunter versteht, zeigte er bereits am Rande einer NPD-Verans...

Artikel-Länge: 2807 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe