01.02.2006 / Inland / Seite 15

Rechte melden doppelt an

Getrennt marschieren, vereint schlagen: Neonazis planen für den 13. Mai zwei Aufmärsche in Göttingen. Antifaschisten wollen Provokation erneut verhindern

Kai Budler

Die militanten »Autonomen Nationalisten« haben sich in der Auseinandersetzung mit der neofaschistischen NPD offenbar durchgesetzt. Vor drei Monaten hatten sie der Partei angedroht, eine gemeinsame Mobilisierung zu Aktionen in Niedersachsen stehe nicht mehr zur Debatte. Vorausgegangen war eine Kampfansage des Vorsitzenden der niedersächsischen NPD, Ulrich Eigenfeld, der im Vorfeld eines NPD-Aufmarsches in Göttingen ein Redeverbot gegen Dieter Riefling verhängt hatte. Riefling kommt aus Hildesheim und gehört dem Spektrum der »Freien Nationalisten« an. Die Drohung, sich aus gemeinsamen Aktionen zurückzuziehen, hat gewirkt: Der Maulkorb soll Anfang des Jahres aufgehoben worden sein. Damit steht einer weiteren Zusammenarbeit der Neonazis nun auch in Niedersachsen offensichtlich nichts mehr im Wege.

Am 18. Januar meldeten der stellvertretend...

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