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27.01.2006 / Thema / Seite 10

Vom Wunderkind zum Genie

Wolfgang Amadé Mozart zum 250. Geburtstag. Grundzüge seiner musikalischen Begabung

Georg Knepler
* Aus Anlaß des 250. Geburtstags des Komponisten veröffentlichen wir das zweite Kapitel der 1991 erstmals erschienenen vielbeachteten Studie »Wolfgang Amadé Mozart. Annäherungen« des marxistischen Musikwissenschaftlers und Historikers Georg Knepler (1906-2003). Das Buch ist unlängst in einer zweiten Auflage erschienen; wir danken dem Henschel Verlag (Berlin) für die freundliche Genehmigung zum Abdruck.

Mozarts Musikalität als Kind war offensichtlich singulär. Schon daß der Dreijährige am Klavier Terzen zusammensuchte und sich an deren Wohlklang erfreute, dürfte den Rahmen des Normalen überschritten haben, erst recht, daß der Vierjährige, als Vater Leopold ihm Unterricht gab, im Laufe eines Jahres etwa zwölf kleine Klavierstücke vorzutragen lernte. Er war noch nicht fünf Jahre alt, als er zwei längere Stücke in jeweils einer halben Stunde erlernte. Im Alter von fünf Jahren komponierte er seine ersten Stücke – und das heißt in diesem Fall, er erfand sie a...

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