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13.01.2006 / Inland / Seite 4

Neue Leitung, alte Strategie

Berliner Krankenhauskonzern Vivantes will »Sanierung« auf Kosten der Beschäftigten fortsetzen

Daniel Behruzi

Der »Sanierungsprozeß« von Vivantes wird unbeirrt fortgesetzt. Das machte der neue Geschäftsführer des landeseigenen Berliner Krankenhauskonzerns, Holger Strehlau-Schwoll, am Donnerstag bei seiner Vorstellung vor der Hauptstadtpresse deutlich. Er kündigte an, eine Verlängerung des Ende 2008 auslaufenden »Notlagen-Tarifvertrags«, der die Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld für die mehr als 13000 Beschäftigten festschreibt, anzustreben. Die von Beschäftigtenvertretern geforderte Übernahme des Flächentarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVÖD) im gesamten Unternehmen lehnte er ab.

»Der Sanierungsprozeß ist nie abgeschlossen, wir werden immer sehr wirtschaftlich arbeiten müssen«, betonte Strehlau-Schwoll vor den Journalisten und machte sogleich klar, was das für die Beschäftigten bedeutet: Es müsse über »Folgeprojekte« für den im Sommer 2004 vereinbarten »Notlagen-Tarifvertrag« nachgedacht werden. Zwar schreibt das Unternehmen seit zwei Jahren ...

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