12.01.2006 / Ansichten / Seite 8

»Berufsverbot verletzt ein fundamentales Menschenrecht«

Unterschriftensammlung per Internet für einen Lehrer, der nicht Lehrer sein darf. Demo in Karlsruhe geplant. Ein Gespräch mit Carmen Hofmeister

Markus Bernhardt

* Carmen Hofmeister ist Sprecherin des Solidaritätskomitees gegen das Berufsverbot

F: Sie haben die Kampagne »1000 Stimmen gegen Berufsverbote« ins Leben gerufen, um gegen das Berufsverbot für den Heidelberger Realschullehrer Michael Csaszkóczy zu protestieren. Dieser wird aufgrund seines antifaschistischen Engagements bisher nicht in den Schuldienst übernommen. Wie verläuft die Kampagne bisher?

Wir sind selbst überrascht, wie schnell die ersten 1000 Stimmen zusammengekommen sind. Wir haben diese Kampagne ins Leben gerufen, um öffentlich zu machen, wie breit gefächert die Solidarität mit Michael ist.

F: Wer hat die Kampagne bisher unterstützt?

Dazu gehören u.a. Menschen, die schon in den 70er Jahren die Berufsverbote miterlebt haben. Aber auch Schülerinnen und Schüler, die nicht glauben können, daß jemand wegen seines Eintretens gegen Faschismus, Rassismus und deutsche Kriegseinsätze willkürlich staatlichen Repressionen ausgesetzt wird.

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