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12.01.2006 / Titel / Seite 1

Alle Kräne stehen still

In ganz Europa streikten 40000 Hafenarbeiter gegen geplante EU-Richtlinie. Die größten deutschen Häfen waren »dicht«, auch die Lotsen machten mit

Peter Wolter

Die Hafenarbeiter sind sich einig - und schon geht nichts mehr. In Seehäfen von zwölf europäischen Ländern wurden am Mittwoch viele Frachter und Tanker weder be- noch entladen, kein Container verließ die Terminals, Lastwagen und Eisenbahnwaggons warteten vergebens. Viele Schiffe wurden von ihren Reedereien angewiesen, langsamer zu fahren bzw. vor Anker zu gehen und auf Reede auf das Ende des Warnstreiks zu warten. Selbst die Lotsen auf Elbe und Weser sowie in der Kieler Förde schlossen sich dem Streik an, mit dem die Hafenarbeiter u. a. verhindern wollen, daß demnächst Schiffsbesatzungen ihre Arbeit übernehmen sollen. Anlaß des Streiks ist die neue EU-Richtlinie »Port Package II«, die am 16. Januar im Europaparlament in Strasbourg zur Abstimmung steht.

Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di haben am Dienstag abend und Mittwoch rund 40000 Hafenarbeiter in ganz Europa, davon 4500 in Deutschland, ihre Arbeit niedergelegt. Schwerpunkte seien die Häfen in ...

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