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21.12.2005 / Thema / Seite 10

Vom Einkommen zum Auskommen

Die Forderung nach dem Grundeinkommen hatte schon einmal Konjunktur. Das war Mitte der Achtziger des vorigen Jahrhunderts. Nun steht es abermals auf der Agenda

Franz Schandl

»I just couldn't function without money.«
Ray Davis/The Kinks, Preservation Act 2 (1974)


Befürworter des Grundeinkommens gehen schlichtweg von einem Allokationsproblem aus: Leute, die Geld haben sollen, haben keines. Geld für alle, lautet die Devise. Dem gesellschaftlichen Geld-haben-müssen setzt man ein entschiedenes »Unbedingt!« entgegen. Der Menschen Pflicht soll zu einem Menschenrecht werden. Da die Marktwirtschaft nicht Geld für alle zur Verfügung stellt, soll Vater Staat einspringen. Daß er es kann, wird unterstellt und vorausgesetzt. Konstatiert wird ein Verteilungsdefizit, dem über staatliche Alimentierung abgeholfen werden soll.

Insoweit ist jedes Grundeinkommensmodell vorerst ein weiteres konventionelles Mittel der Sozialpolitik. Auch bisher stammten ja schon beträchtliche Teile der Haushaltseinkommen aus sozialen Töpfen. Parallelen könnte man etwa in der gängigen Familienbeihilfe sehen, die einem automatisch Geld pro Kind zukommen läßt. Durc...





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