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16.12.2005 / Feuilleton / Seite 13

Schwer und leicht

Klaus Schillers Werk ist unveröffentlicht. Erinnerungen an einen Freund, der vor neun Jahren mit einem Hechtsprung aus dem Leben schied

Reinhard Jellen

So waren die mittleren achtziger Jahre: Die einen standen auf Chris de Burgh, Isabel Allende, Jennifer Rush, Supertramp, Charles Bukowski und die Toten Hosen. Die anderen knieten nieder vor Raymond Chandler, The Chairmen Of The Board, Paul Weller und Rainald Goetz. Und Klaus Schiller war der einzige Teenager im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, der sich an Johann Wolfgang von Goethe, Shakespeare, Bertolt Brecht und Peter Hacks erkennend delektierte.


Mit zwanzig?

Nach einem glänzenden Abitur bekam er ein Stipendium an der »Berliner Theaterautoren Werkstatt«, wo er ein Stück über Zwangsarbeiter im deutschen Faschismus, »Der gelbe Kakadu« vollendete. In diesem Schauspiel gibt es das Gedicht »Brief der Zwangsarbeiterin Celina Tomkiewicz nach Gnesen – Geschrieben während der Bombardierung Bremens am sechsundzwanzigsten April neunzehnhundertfünfundvierzig, dem Tag der Befreiung«, über dessen Urheberschaft die Eltern von Klaus Schiller noch heute eini...




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