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13.12.2005 / Ausland / Seite 7

Landreform als Kernfrage

Simbabwe: Zehn Millionen Hektar Farmland von Weißen verteilt. 3000 Delegierte auf dem 8. Parteitag der ZANU(PF) behandelten Probleme der Neusiedler

Roswitha Reich

In den fünf Jahren seit Inkrafttreten der Landreform in Simbabwe sind mehr als zehn Millionen Hektar ehemals kommerzielles Farmland von weißen Besitzern an schwarze Landlose verteilt worden. Diese Bilanz präsentierte die Regierungspartei ZANU(PF), die am Wochenende ihren 8. Parteitag abhielt. 3 000 Delegierte aus allen Branchen waren dazu nach Esigodini, ein kleines Städtchen in der Provinz Matabeleland-Süd, gekommen. Parteichef Robert Mugabe, der den Rechenschaftsbericht hielt, wertete die Landreform schon allein wegen dieser Landumverteilung als großen Erfolg.

Er gestand zudem viele Probleme ein. Schlechte Planung, Korruption, Ungesetzlichkeiten, Vandalismus, Mangel an Saatgut, Dünger und landwirtschaftlichen Maschinen seien ein Grund dafür, daß bisher die erwarteten guten Ernteergebnisse nicht erreicht wurden. Weil 2005 in verschiedenen Gebieten viel zu wenig Regen fiel, sei Simbabwe zudem weiter auf die Einfuhr des Grundnahrungsmittels Mais aus Süd...

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