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03.12.2005 / Ausland / Seite 6

Kein Zweifel an Apartheid-Mord

Massengräber im Norden Namibias sind südafrikanischen Schergen zuzuordnen. Unbewaffnete SWAPO-Kämpfer offenbar kurz vor Unabhängigkeit erschossen

Roswitha Reich, Johannesburg

Die Geschichte der Massengräber, die im Norden Namibias entdeckt wurden, scheint sich aufzuklären. In Eenhana, in der Nähe des ehemaligen Militärlagers der südafrikanischen Apartheidarmee, waren in den vergangenen Tagen die Überreste von Toten gefunden worden. Südafrikanische und argentinische Forensikexperten wurden jetzt zur Identifizierung der Gebeine hinzugezogen. Fest steht, daß es sich bei den meisten um ehemalige Kämpfer der SWAPO handelt, die wohl erst im Jahre 1989, kurz vor der Unabhängigkeit des Landes, zu Tode gekommen sind. Getötet offensichtlich im Kugelhagel südafrikanischer Spezialeinheiten, die dort stationiert waren.

Auch wenn noch nicht klar ist, ob die Kämpfer bei Gefechten erschossen oder ob sie an verschiedenen Orten des Landes gefaßt, ermordet und in Eenhana nur verscharrt worden sind – Zweifel an der Verantwortlichke...

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