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30.11.2005 / Ansichten / Seite 8

»Widerstand bedeutet, in Hebron zu bleiben«

UN-Solidaritätstag mit dem palästinensischen Volk: Internationale Präsenz in den besetzten Gebieten. Ein Gespräch mit Neta Golan

Wladek Flakin

* Die Israelin Neta Golan ist Mitbegründerin der International Solidarity Movement (ISM) und lebt in Ramallah im Westjordanland. Weitere Informationen: www.palsolidarity.org

F: Am Dienstag war der von den Vereinten Nationen proklamierte Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Wie unterstützt Ihre Bewegung die Palästinenser?

Unsere internationale Solidaritätsbewegung wurde zu Beginn der zweiten Intifada im September 2000 gegründet. Wir unterstützen den gewaltfreien Widerstand in Palästina. Es ist eine gemeinsame Bewegung von Palästinensern und Aktivisten aus dem Ausland, den sogenannten Internationalen. ISM steht aber unter palästinensischer Führung.

Bei uns laufen mehrere Projekte parallel. Ein zentraler Bereich ist die Unterstützung des Widerstandes gegen die Annexionsbarriere, die Mauern und Zäune, die rund um die Westbank gebaut werden. Wir konzentrieren uns auf das Dorf Bilin bei Ramallah. Dort demonstrieren wir seit zehn Monaten...





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