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11.11.2005 / Ansichten / Seite 8

»Der Bildungsetat muß dringend erhöht werden«

In Griechenland bleiben Schulen geschlossen, Lehrer gehen auf die Straße. Sie protestieren gegen die Privatisierung des Bildungssystems. Ein Gespräch mit Pavlos Antonopoulos*

Heike Schrader

*Pavlos Antonopoulos ist für die griechische Lehrergewerkschaft im Vorstand des Gewerkschaftsdachverbandes der Arbeiter und Angestellten im öffentlichen Dienst

F: Gestern und heute bleiben in Griechenland die Schulen geschlossen und die Lehrer gehen auf die Straße. Was sind Ihre Forderungen?

Unsere dringlichste Forderung ist die Erhöhung des Bildungsetats. In vielen Schulen fehlt es an grundlegenen Einrichtungen. Hier in Athen gibt es eine Schule, deren Schulhof auf dem Dach einer Tankstelle liegt. Andere Schulen haben unterirdische Klassenzimmer. Viele Schulen arbeiten in einem Zweischichtsystem. Ein Teil der Schüler kommt morgens zum Unterricht und für einen anderen Teil beginnt die Schule am Nachmittag – ganz einfach deswegen, weil die nötigen Räume fehlen.

Außerdem streben wir die Erhöhung der Lehrergehälter von jetzt 1 100 auf 1 400 Euro netto im Monat an. Wir wehren wir uns auch gegen die geplante Wiedereinführung der Bewertung der Lehrer...





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