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17.10.2005 / Ausland / Seite 9

Maos reiche Enkel

In der Volksrepublik China wächst die Kluft zwischen Wohlhabenden und Armen rasant. Inzwischen zählt das Land bereits sieben Dollar-Milliardäre

Wolfgang Pomrehn

Das Timing war optimal. Seit Wochen wird in der chinesischen Presse, oder zumindest in den englischsprachigen Publikationen aus der Volksrepublik, vor den wachsenden sozialen Spannungen gewarnt und auf den wachsenden Graben zwischen Arm und Reich hingewiesen. Da wirken neue Veröffentlichungen über die Superreichen wie eine kleine Bombe: Um stattliche 40 Prozent hat das Vermögen der 100 reichsten Chinesen im vergangenem Jahr zugelegt. Das geht aus einer Aufstellung hervor, die die in Hongkong erscheinende South China Morning Post veröffentlichte. Auf die 400 Wohlhabensten entfiel 2004 ein Vermögen von umgerechnet 75 Milliarden US-Dollar oder 62,5 Milliarden Euro, was knapp sechs Prozent des chinesischen Sozialprodukts entspricht. Und etwa jeder fünfte dieser Superreichen soll Mitglied der Kommunistischen Partei (KP) sein. Gesichert ist, daß acht von ihnen Mitglied im Nationalen Volkskongreß, dem chinesischen Parlament, sind. Unter ihnen befinden sich nur 2...

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