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08.10.2005 / Titel / Seite 1

Drohung mit Nobelpreis

Internationale Atomenergiebehörde und deren Leiter ElBaradei von Oslo ausgezeichnet. Bevorstehende Konfrontation mit Iran mit Friedensengel-Flügeln versehen

Knut Mellenthin

Überrascht haben die Geehrten dieses Jahres auf die Verleihung des Friedensnobelpreises reagiert. Der 1901 vom schwedischen Industriellen Alfred Nobel gestiftete Preis, der mit gut einer Million Euro verbunden ist, geht zu gleichen Teilen an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und an deren Generaldirektor Mohamed ElBaradei. Begründet wird die Entscheidung vom Freitag mit den »Bemühungen« der Preisträger, »zu verhindern, daß die Nuklearenergie für militärische Zwecke genutzt wird, und zu gewährleisten, daß die Nuklearenergie für friedliche Zwecke so sicher wie möglich eingesetzt wird«. Daß die IAEA und ihr Chef etwas für die Abrüstung der Atommächte getan hätten, mochte ihnen nicht einmal das aus fünf Personen bestehende Nobelkomitee zugestehen. Aber gerade um reale Abrüstung, und nicht um Absicherung des militärtechnischen Vorsprungs einiger Großmächte, war es Alfred Nobel gegangen.

Glückwünsche aus aller Welt wurden kurz nach Bekanntgabe der ...

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