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16.08.2005 / Inland / Seite 5

Heß-Huldigung noch verboten

Bundesverfassungsgericht entscheidet in dieser Woche. Antifaschisten mobilisieren weiter nach Wunsiedel

Markus Bernhardt

Europaweit mobilisieren diverse neofaschistische Gruppen für kommenden Sonnabend ins oberfränkische Wunsiedel. Wie schon 2004 wollen sie dort dem deutschen Kriegsverbrecher und Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß mit einem »Gedenkmarsch« durch die Stadt »die Ehre erweisen«. Im vergangenen Jahr waren über 5000 Neofaschisten aus mehreren Ländern zum sogenannten Rudolf-Heß-Marsch angereist.

Obwohl der bayrische Verwaltungsgerichtshof die neofaschistische Provokation am 10. August untersagt hat, rechnen Antifaschisten mit der Aufhebung des Verbotes durch das Bundesverfassungsgericht und mobilisieren weiterhin nach Wunsiedel. Auch die Stadt selbst und verschiedene Bürgerinitiativen wollen ihren geplanten »Tag der Demokratie« unabhängig von der Entscheidung des höchsten deutschen Gerichts durchführen. Neben Vertretern der...

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