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13.08.2005 / Inland / Seite 3

SPD in der Falle

Programmatisch hat die SPD außer Agenda 2010 plus Glasperlen nichts zu bieten. Eine große Koalition könnte die Partei zerreißen

Rainer Balcerowiak

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) kann den offiziellen Wahlkampfauftakt seiner Partei am heutigen Sonnabend in Hannover relativ entspannt in Angriff nehmen. Angesichts der chaotischen Auftritte, die das Spitzenpersonal des Hauptkonkurrenten CDU/CSU inzwischen im Tagestakt absolviert, kann der Kanzler von einem Wahlergebnis träumen, das ihm zwar keine weitere Amtsperiode ermöglichen wird, aber wesentlich besser ausfallen könnte, als auch die größten Optimisten nach der Niederlage in Nordrhein-Westfalen und der inszenierten Vertrauensabstimmung erhoffen konnten. Alles spricht jedenfalls dafür, daß die SPD nach dem 18. September als Juniorpartner in eine CDU-geführte Regierung eintreten wird, und ein Teil seiner Ministerriege, allen voran Wolfgang Clement, Otto Schily und Hans Eichel, hat bereits erklärt, dieser Option durchaus Positives abgewinnen zu können.


Glaubwürdigkeitsproblem

Die relative Erholung der SPD ist aber keinesfalls auf eine prog...




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