02.07.2005 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Ein Büro am Broadway«

Gespräch mit Lore Krüger. Über die Emigration in die USA und die antifaschistische Zeitschrift The German American

Cristina Fischer
Lore Krüger, 1914 in einer jüdischen Familie in Magdeburg zur Welt gekommen, verließ nach dem Machtantritt der Nazifaschisten 1933 Deutschland. Sie emigrierte zunächst nach Großbritannien, dann nach Spanien, wo sie eine Ausbildung als Fotografin absolvierte, und schließlich nach Paris. Dort studierte sie Marxismus an der Freien Deutschen Hochschule und schrieb ihre Diplomarbeit bei László Radvanyi, dem Mann von Anna Seghers. In Frankreich lernte sie auch ihren Mann, den deutschen Gewerkschafter Ernst Krüger kennen, einen Spanienkämpfer und Kommunisten.
Von 1941 bis 1946 lebten Lore und Ernst Krüger im Exil in den USA, wo sie unter anderem an der Gründung der antifaschistischen German American Emergency Conference (Deutsch-amerikanische Konferenz) und deren Zeitschrift The German American beteiligt waren.
Lore Krüger arbeitete in der DDR als Übersetzerin für den Berliner Aufbau Verlag (u. a. Mark Twain, R. L. Stevenson, Daniel Defoe, Joseph Conrad, H...

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