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25.06.2005 / Ausland / Seite 11

Peking soll aufwerten

USA werfen China Währungsmanipulation vor, weil es den Yuan an den US-Dollar gekoppelt hat. Vorteile für die Wirtschaft der Volksrepublik nerven US-Wirtschaft

Wolfgang Pomrehn

Die US-Regierung ist offensichtlich alarmiert über protektionistische Tendenzen im Washingtoner Abgeordnetenhaus und Senat. In einer parlamentarischen Anhörung haben am Donnerstag Finanzminister John Snow und Zentralbankchef Alan Greenspan eindringlich vor Gesetzentwürfen gewarnt, die China mit hohen Strafzöllen drohen, sollte Peking nicht bald eine Aufwertung seiner Währung zulassen. »Alles, was in Richtung Beschränkung des Handels, Isolationismus und Protektionismus zeigt, geht in die falsche Richtung«, sagte Snow dem Wirtschaftssender Bloomberg-TV. Greenspan sprach laut einem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua gar davon, daß die vorgeschlagenen Gesetze einer Politik zur Auflösung des internationalen Handelssystems entsprächen.

Anlaß der scharfen Äußerungen ist ein Gesetzentwurf, den vier republikanische Abgeordnete am Dienstag eingebracht hatten. Der noch nicht angenommene sogenannte China Act – eine sinnige Abkürzung für »Currency H...

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