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09.06.2005 / Feuilleton / Seite 13

Einen im Tee haben

Es mangelt dem Weltall an Zukunft und Frauen. »Per Anhalter durch die Galaxis« im Kino

Peer Schmitt

»Die Zukunft gehört dem Weltall«, hat William S. Burroughs zu einer Zeit gesagt, als die wenigen Weltraumreisenden noch »Helden der Nation« waren. Das Weltall als Fluchtort aus den Gefängnissen der Erde, der Sprache usw.? Das mußte sich als Irrtum erweisen. Die Zukunft gehört nicht dem Weltall im Sinne jener Hoffnungen, sondern, im Gegenteil, dem Autismus, der sich allerdings in den unendlichen, leeren Räumen, die bekanntlich zum Fürchten sind, durchaus heimisch fühlen dürfte. So gesehen bliebe das Weltall allen der Zukunft Verschriebenen doch eine willkommene Heimat.

Wie aber sieht das Weltall aus? Welcher Demiurg, welcher Onkel, nett oder böse, hat für sein Design gesorgt? Und vor allem, wie bereist man es? Per Anhalter? Mit einem Handtuch »to flag a ride«, wie es im Englischen heißt?

Wimmern bzw. Lächeln


Das Weltall bereist man, welch' Überraschung, einfacherweise im Text. Deshalb ist das höchste Gut der Weltraumreisenden des Textes »Per Anhalter du...




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