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06.05.2005 / Ansichten / Seite 2

»Fast jeder dritte Arzt muß gehen«

Arbeitsbedingungen für Mediziner immer unerträglicher. Betriebswirtschaftler maßen sich zunehmend ärztliche Entscheidungen an. Ein Gespräch mit Wolfgang Albers

Gerd Feldkamp

* Dr. Wolfgang Albers arbeitet in einem Berliner Krankenhaus. Er ist dort chirurgischer Oberarzt und Betriebsrat.

F: Das deutsche Gesundheitswesen wird zunehmend auf finanzielle Effektivität getrimmt – wie haben sich die Arbeitsbedingungen der Ärzte verändert?

Alles folgt dem Prinzip, daß durch Minimierung der Leistung ein Maximum an Gewinn erzielt werden soll. Man setzt also bei dem Personal an, das etwa 70 Prozent der Gesamtkosten eines Krankenhauses ausmacht. Das geschieht über eine ungeheure Arbeitsverdichtung oder über die Absenkung der Qualität. Ein Beispiel ist die Einrichtung fachübergreifender Bereitschaftsdienste – das heißt z.B., daß nicht mehr jede Fachabteilung einen eigenen Bereitschaftsdienst vor Ort hat.

F: Leidet da nicht die ärztliche Versorgung der Patienten?

Die Ärzte selbst werden nicht schlechter, wohl aber die Bedingungen, unter denen sie arbeiten.

Früher diente Geld dazu, die Heilung von Krankheiten zu bezahlen...









Artikel-Länge: 4255 Zeichen

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