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03.05.2005 / Ansichten / Seite 8

»Westen lügt Befreiung durch Rote Armee weg«

Erinnerungskonvoi durch Berlin. Dabei wird auch auf DaimlerChrysler und Bertelsmann hingewiesen. Ein Gespräch mit Mariele Bergmann*

Peter Wolter

* Mariele Bergmann ist aktiv im »Gegeninformationsbüro«, Berlin

F: Mit einem Auto- und Fahrradkonvoi will das »Gegeninformationsbüro« in Berlin an die Befreiung vom Faschismus vor 60 Jahren erinnern. Wie soll das ablaufen?

Wir starten am Freitag um 16 Uhr mit möglichst vielen Autos und Fahrrädern von der Winterfeldtstraße/Ecke Potsdamer Straße und machen dann Kundgebungen vor Institutionen und Konzernen, die am Nationalsozialismus beteiligt waren und von ihm profitiert haben. Da ist z. B. die Deutsche Bahn, ehemals Reichsbahn. Sie lieferte Millionen Menschen in Viehwaggons in Vernichtungslager, reibungslos und zügig. Bis heute verweigert die Deutsche Bahn die Erinnerung an die 11 000 Kinder aus Frankreich, die von 1942 bis 1944 nach Auschwitz deportiert wurden.

Ein anderes Beispiel ist Daimler- Chrysler, ehemals Mercedes Benz. Das war eine Rüstungsschmiede des Faschismus. Heute ist der Konzern im Verbund mit EADS der Kriegstreiber schlechthin....





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