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26.04.2005 / Ansichten / Seite 2

»Ich mache mir die Hände schmutzig«

Neuer GEW-Chef bekam 64,3 Prozent der Delegiertenstimmen. Gegenkonzept zu neoliberaler Politik gefordert. Ein Gespräch mit Ulrich Thöne

Rainer Balcerowiak

* Ulrich Thöne ist der neue Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

F: Ihnen haben 64,3 Prozent der Delegierten bei der Wahl zum GEW-Vorsitz ihre Stimme gegeben. Ist das eine Ohrfeige oder eine Ermutigung?

Angesichts der Umstände dieser Wahl sehe ich das Ergebnis als Ermutigung. Die kurzfristige, für uns überraschende Entscheidung meiner Vorgängerin, nicht wieder zu kandidieren und die schwierige Situation für die Gewerkschaften insgesamt haben natürlich auch in der GEW die Auseinandersetzung um die künftige Positionierung verschärft – Beispiele: Hartz IV und die Tarifverhandlungen mit den Ländern. Es gab zwar keine Gegenkandidatur, was ich bedauere, aber die Auseinandersetzung um die künftige Politik muß weitergeführt werden, auch nach diesem Gewerkschaftstag.

F: Wie erklären Sie sich die vielen Gegenstimmen? Werden Sie von Teilen der Mitgliedschaft als reiner »Lehrervertreter« wahrgenommen?

Das müssen Sie diejenig...







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