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15.04.2005 / Ausland / Seite 6

Innenpolitische Rumpelkammer

Libanon: Designierter Ministerpräsident gab auf. Karten vor erzwungenen Parlamentswahlen neu gemischt

Jürgen Cain Külbel

Libanons designierter »prosyrischer« Ministerpräsident Omar Karami zog am Mittwoch einen Schlußstrich unter das Bemühen, ein Übergangskabinett ins Leben zu rufen, das die für Mai geplanten Parlamentswahlen inszenieren soll. Widerstreitende Forderungen einzelner Politiker hätten das Projekt zum Scheitern gebracht. Da »wir wieder in einer Sackgasse gelandet sind«, so Karami, wolle er »sich zurückzuziehen und eine dritte Ernennung unter gar keinen Umständen akzeptieren...

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