05.04.2005 / Thema / Seite 10

USA-Vatikan-Connection

Johannes Paul II. und die konservative Offensive gegen das Zweite Vatikanische Konzil. Der Friedenspapst (Teil II und Schluß)

Marian Stankiewicz
* Im gestern erschienenen ersten Teil der Analyse wurden die Gründe für die Berufung des polnischen Bischofs Karol Wojtyla zum Papst untersucht und die Grundzüge seiner restaurativen Politik aufgezeigt.



Karol Wojtyla hatte schon vor seinem Pontifikat gute Beziehungen zu den USA. Als erster Papst besuchte er dann 1979 offiziell das Weiße Haus. Damals regierte dort James Carter. Dessen Sicherheitsberater war Zbigniew Brzezinski. Der nannte den Papst gern seinen »alten Freund«, sie trafen sich 1979 nicht zum ersten Mal. Wojtyla und Brzezinski schlossen einen Bund zwischen Vatikan und Weißem Haus, der dann unter Ronald Reagan zu einer Achse ausgebaut wurde. Reagan sorgte dafür, daß die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und dem Vatikan 1984 wieder aufgenommen wurden. Dies verbesserte zum einen die außenpolitische Koordination, zum anderen konnte der Vatikan über einen in Washington stationierten Nuntius größeren Einfluß auf die katholischen Bi...

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