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02.04.2005 / Wochenendbeilage / Seite 15

Teil des Kampfes

Das Arbeitertheater spielte nicht nur als Agitationsform in der proletarischen Bewegung seit Ende des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle

Katrin Lange

Arbeitertheater gehörten in Deutschland seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts zur Tradition der Arbeiterbewegung. Sie nahmen vor allem einen Bildungsauftrag wahr: ihr Publikum mit den Werken der Theaterliteratur bekannt zu machen. 1906 war in Charlottenburg bei Berlin der »Bund der Theater- und Vergnügungsvereine« gegründet worden, er wuchs schnell zu einer deutschlandweiten Organisation heran. Dieser Deutsche Arbeiter-Theater-Bund (wie er sich ab 1913 nannte) versank in Bedeutungslosigkeit, als 1914 auch die SPD statt Parteien oder gar Klassenkampf nur noch das Vaterland kannte.

Nach 1918 wurde der Bund für die Linken in der Arbeiterbewegung interessant; zunächst war die USPD aktiv, zunehmend die KPD. Denn schon bald nahm die proletarische Theaterbewegung – angeregt durch Oktoberrevolution, Novemberrevolution und Gründung der KPD – einen ungeahnten Aufschwung. Die Arbeitertheater politisierten sich und entwickelten zugleich eine neue Ästhetik...

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