Gegründet 1947 Freitag, 21. Juni 2019, Nr. 141
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
29.03.2005 / Ansichten / Seite 8

»Unsere Regierung wird mit dem IWF verhandeln«

Seit Anfang März ist in Uruguay die Mitte-Links-Regierung unter Führung der Frente Amplio im Amt. Welche Möglichkeiten hat Präsident Vázquez? Ein Gespräch mit Nora Castro

Nancy Garín/Zulema Lucera, Montevideo

* Nora Castro ist Parlamentspräsidentin in Uruguay. Die 58jährige Grundschullehrerin gehört der Bewegung für Volksbeteiligung (MPP) von Präsident Tabaré Vázquez an. Castro ist ehemaliges Mitglied der Guerillaorganisation Nationale
Volksbefreiungsbewegung-Tupamaros


F: Seit Anfang des Monats ist in Uruguay eine Mitte-Links-Regierung im Amt – zum ersten Mal in der Geschichte der Republik. Zusammen mit den anderen Mitgliedern der neuen Regierung haben auch Sie der zur Regierungsübernahme üblichen Militärparade beigewohnt. Dabei standen Sie Soldaten einer Armee gegenüber, gegen die Sie während der Diktatur 1973 bis 1985 gekämpft haben. Wie haben Sie diesen Moment erlebt?

Ich denke, daß es für jedes einzelne Mitglied des Wahlbündnisses Frente Amplio, der Breiten Front, ein sehr bewegender Moment war, als die Soldaten an uns vorbeimarschierten. Vor allem für uns Vertreter der linken Parteien. Da kommen natürlich Erinnerungen hoch. In einem solchen Mome...





Artikel-Länge: 4171 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €