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29.03.2005 / Ansichten / Seite 2

»Ostermarschierer haben einen langen Atem«

Demonstranten warben für Ablehnung der EU-Verfassung und offensiven Antifaschismus. Neonazis störten Duisburger Veranstaltung. Gespräch mit Willi Hoffmeister

Markus Bernhardt

* Willi Hoffmeister ist Sprecher des Ostermarsches Ruhr. Der Antifaschist ist seit nunmehr mehreren Jahrzehnten aktiv in der Friedens- und Gewerkschaftsbewegung.


F: Sind Sie zufrieden mit dem Verlauf des diesjährigen Ostermarsches Ruhr?

Nein und ja. Die Lethargie, die wir an den Informationsständen in Vorbereitung des Ostermarsches bei vielen Passanten etwa in Dortmund erlebten, war schon bedrückend. Über die Anzahl der Teilnehmer läßt sich immer streiten. Ich denke, sie entsprach auch in diesem Jahr dem üblichen Durchschnitt von insgesamt mehreren hundert Personen und der Erfahrung, daß sich Menschen erst bewegen, wenn das Kind im Brunnen liegt. Positiv ist, daß der Ostermarsch Ruhr, wie alle anderen Ostermärsche auch, sein Anliegen beharrlich und mit langem Atem jährlich kundtut.

F: Hat denn die Bevölkerung genug vom Ostermarsch mitbekommen?

An den drei Marschtagen, die quer durch das Ruhrgebiet führten, hat es insgesamt zwölf Kundgebunge...








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