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15.03.2005 / Inland / Seite 5

»Nicht die Täter entscheiden«

Berliner Tagung über Sinti und Roma als »vergessene Opfer des Holocaust«. Provokation der Bundesregierung zurückgewiesen

Hans Daniel

Auf ihre ganz eigene Art hatte die Bundesregierung einen Diskussionsbeitrag zu der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung am Wochenende in Berlin veranstalteten Tagung »Sinti und Roma – die vergessenen Opfer des Holocaust« geleistet: In Berlin und Erfurt wurde bestätigt, daß auf der Rednerliste der staatsoffiziellen Veranstaltung zum 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 10. April im Weimarer Nationaltheater kein Vertreter der deutschen Sinti und Roma steht. Für den Zentralrat der Juden wird dessen Vorsitzender Paul Spiegel sprechen.

Das ist, so Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats der Deutschen Sinti und Roma, eine Entscheidung in Fortsetzung der »unrühmlichen Tradition bundesdeutscher Erinnerungspolitik, Sinti und Roma aus dem offiziellen Gedenken auszuschließen oder sie allenfalls als Fußnote zum Völkermord an den Juden zu erwähnen«.

Nach Wolfgang Wippermann, Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universitä...



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