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21.02.2005 / Thema / Seite 10

»Die Hütte ist illegal«

Die bittere Geschichte der Beduinenfamilie es-Sanes in Lakiya im Negev, Israel

Ellen Diederich

Im Dezember 2004 und Januar 2005 fahre ich kreuz und quer durch Israel und Palästina. Ich sehe mir arabische Städte in Israel an, nehme an einer Aktion der Frauen in Schwarz in Tel Aviv teil, fahre in verschiedene Teile der besetzten Gebiete im Westjordanland.

»Wenn du Israel kennenlernen willst, mußt du sehen, wie die Beduinen im Negev leben«, sagt Youniss, ein Freund, den ich im Norden Israels in Um El Fahem besuche, einer arabischen Stadt in der Nähe von Nazareth. Youniss vermittelt mir den Kontakt zu der alten Beduinenfamilie es-Sanes. Sie leben heute weitgehend in Lakiya, einer der sieben von der israelischen Regierung anerkannten Beduinenstädte.


Das Armenhaus Israels


Mein erstes Ziel ist Ber Sheva, die Hauptstadt der Wüste Negev, eine moderne Großstadt mit hohen Gebäuden und riesigen Malls, deren Geschäfte fast alle US-amerikanischen Ketten gehören. Die Beduinen sind die Urbevölkerung des Negev. Sie sind Bürger und Bürgerinnen des Staa...





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