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07.02.2005 / Ansichten / Seite 3

»Solidarität zu schaffen wird schwerer«

Bei vielen Aktivisten der Gewerkschaft ver.di stößt die anvisierte »Tarifreform« weiterhin auf Ablehnung. Die Tarifkommission stimmt trotzdem allem zu. Ein Gespräch mit Gregor Falkenhain

Daniel Behruzi

* Gregor Falkenhain ist Leiter des Fachbereichs Bund/Länder im ver.di-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen


F: Bei den heute beginnenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst auf Spitzenebene geht es um die völlige Umgestaltung des Tarifrechts. Die bisher unter dem Vorbehalt der Gesamteinigung bekanntgewordenen Ergebnisse weisen in eine eindeutige Richtung: Einführung einer neuen Niedriglohngruppe, »Leistungslöhne«, Arbeitszeitflexibilisierung ...

Genau diese drei Punkte stoßen bei uns in Nordrhein-Westfalen auf vehemente Kritik. Mit diesen Regelungen wird ein Teil der Tarifautonomie per Öffnungsklauseln auf die gesetzliche Interessenvertretung verlagert. Wir halten es für falsch, daß Betriebs- und Personalräte zukünftig in bezug auf die Niedriglohngruppe, die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und bei der Gestaltung der »Leistungsbezahlung« Tarifpolitik machen müssen. Jede Öffnungsklausel, jeder Flexibilisierungsansatz in den Tarifverträgen stellt...




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