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04.02.2005 / Ansichten / Seite 3

»Es wird laut und ungemütlich«

Auch die »Cowboys und Cowgirls für den Frieden« bereiten sich auf den Empfang des US-Präsidenten Bush vor. Ein Gespräch mit Markus Reuter

Wera Richter

* Markus Reuter ist Mitglied der Berliner Gruppe »Cowboys und Cowgirls für den Frieden« und Betreiber der Internetseite www.bushinmainz.de


F: Am 23. Februar kommt der US-Präsident nach Mainz und muß nicht zuletzt mit einer Begrüßung durch die »Cowboys und Cowgirls für den Frieden« rechnen? Was haben Sie gegen Bush?

Bush tritt gerne als harter Cowboy auf. Menschen auf der ganzen Welt verbinden ihn mit diesem amerikanischen Urbild. Da war es bitter nötig, diese Art von Cowboy vom Sockel zu stoßen und ein anderes Cowboybild zu entwerfen. Anarcho-Cowboys, die Freiheit wirklich als Freiheit sehen. Friedliche Cowboys, die ihren Colt abgelegt und Spaß haben. Cowgirls, die gegen Ungerechtigkeiten in der globalen Prärie aufstehen. Cowboys, die mit Indianern tanzen. Echte Cowboys und Cowgirls eben, die Kühe statt Krieg treiben.

F: Die Wahlen im Irak werden schon heute, ohne daß die Stimmen ausgezählt sind, als großer Sieg der Demokratie gefeiert. Warum ...






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