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17.01.2005 / Ausland / Seite 15

Eine agroindustrielle Einöde

Broschüre beleuchtet die Arbeitsbedingungen in Europas Landwirtschaftszentren

Kathi Hahn

Auf mehr als dreißigtausend Hektar erstrecken sich die Plastikgewächshäuser im südspanischen Andalusien. Auf dieser Fläche werden für jeden Europäer mehr als zehn Kilo Treibhausgemüse im Jahr produziert. Es handelt sich um die größte Konzentration von Gemüse- und Obstanbau unter Plastik weltweit. Eine zerstörte Umwelt, eine von Pestiziden und üblen Gerüchen gesättigte Luft, eine Landschaft ohne Grünflächen, ohne Bäume, ohne sauberes Wasser, ohne Lebewesen, eine industrielle Einöde, die apokalyptische Züge annimmt. Das ist der Preis.

Auch für die Menschen ist dort kein Platz mehr. Es zählen nur noch die Arbeitskräfte: Sie müssen jederzeit zur Verfügung stehen, wie betriebsbereite Landmaschinen; am besten, sie leben in Rufweite in einem Plastikverschlag – Arbeitsmigranten, die man ebensoschnell wieder entlassen kann, wenn sie nicht me...

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