10.01.2005 / Inland / Seite 4

Aus der Niederlage aufstehen

Die zehnte Rosa-Luxemburg-Konferenz hatte einen Rekordbesuch

Arnold Schölzel

Er wolle an einer kommunistischen Konferenz teilnehmen, meint Christian Geissler (k), Schriftsteller aus Hamburg, als die Referenten der zehnten Rosa-Luxemburg-Konferenz am Sonnabend in der Berliner Fachhochschule für Wirtschaft und Technik zur abschließenden Podiumsdiskussion Platz nehmen. Also eine, in der man sich nicht mit Kleinigkeiten begnügt. Geissler setzt mit einem Text zu Beginn den Maßstab – äußert Ratlosigkeit angesichts der weltweiten »Umstellung« alles Fortschrittlichen, des »Tobens der Totmacher transnational«, formuliert: »Aus der Niederlage aufstehen – ein Traumschritt«.

Wo es wirkliche Aufstehschritte gibt, kann von woanders berichtet werden: Juan Carlos Frométa, Mitarbeiter des Zentralkomitees der KP Kubas: Sozial ist die Welt mit ihren 6,4 Milliarden Menschen ungerechter organisiert denn je. 20 Prozent der Weltbevölkerung verfügen über 86 Prozent aller finanziellen Mittel. Politische Reflexion dessen ist »unipolares Hegemoniestreben...

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