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28.12.2004 / Ansichten / Seite 8

»Es kann nur eine Antwort geben: Widerstand«

Belegschaft der österreichischen Postbus-Gesellschaft wehrt sich gegen Privatisierung, aber es fehlt an einer echten Strategie. Ein Gespräch mit Elisabeth Mandl

Hans-Gerd Öfinger

* Die Gewerkschafterin Elisabeth Mandl ist Sprecherin des Solidaritätskomitees zur Unterstützung der Postbus-Beschäftigten.


F: Die österreichische Regierung will die ÖBB-Postbus GmbH schrittweise privatisieren. Die Belegschaft wehrt sich und findet breite Unterstützung. Was motiviert Sie zu Solidaritätsaktionen?

Die ÖBB-Postbus bildet mit dem Eisenbahnnetz das Rückgrat eines flächendeckenden öffentlichen Verkehrsangebots und darf nicht privatisiert werden. Denn das ist nichts anderes als die Privatisierung der Gewinne, also der Verkauf zu Schleuderpreisen, um dann bei den Beschäftigten zu sparen. Vor allem sollen »rote« Betriebe mit einer gut organisierten und kämpferischen Belegschaft zerstört werden. Die Postbus-Belegschaft hat sich als einzige aktiv solidarisch mit den streikenden Eisenbahnern gezeigt und im November 2003 einen Solidaritätsstreik gemacht.

F: Die Regierung will die Postbus-Gesellschaft schrittweise privatisieren. Wie wird d...






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