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25.11.2004 / Ausland / Seite 9

Werftenkrise ungelöst

Spanische Gewerkschafter befürchten, daß Regierung und EU mit gezinkten Karten die Zukunft der staatlichen Schiffbaubetriebe verspielen. Arbeiter bauen wieder Barrikaden

Ralf Streck

Die EU-Kommission hat vergangene Woche einem Abkommen zwischen der spanischen Regierung und den Gewerkschaften über die staatlichen Izar-Werften eine Abfuhr erteilt. Nun bestimmen wieder Arbeitskämpfe, Demonstrationen der 12000 Beschäftigten und brennende Barrikaden das Bild. Die Werftarbeiter verstärken ihre Aktionen gegen die geplante Teilprivatisierung wieder.

Erst nach heftigen Protesten hatte die sozialistische Regierung im Oktober ihre damaligen Pläne verändert. So hatte die »Staatliche Gesellschaft zur Beteiligung an der Industrie« (Sepi) im Auftrag der Regierung vorgeschlagen, alle Werften sollten unter staatlicher Aufsicht bleiben. Geplant war, eine Holding mit zwei Firmen zu gründen: Eine sollte die Militärwerften und einen Teil der zivilen Werften aufnehmen, die voll in staatlicher Hand blieben. In der zweiten Firma hätten dann die übrigen zivilen Werften ihren Platz. Durch privates Kapital sollte die staatliche Beteiligung an dieser Gruppe...

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