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06.10.2004

Bagdad-Korrespondenten im »virtuellen Hausarrest«

Journalistin des US-amerikanischen Wall Street Journal beschreibt in privater E-Mail Lage im Irak als Desaster für Washington. Widerstand werde mit jedem Tag oganisierter und effizienter

Von Rainer Rupp
Die private E-Mail an Freunde, in der die Wall Street Journal-Korrespondentin in Bagdad, Farnaz Fassihi, die Lage im Irak als hoffnungsloses »Desaster« bezeichnet, ist im Handumdrehen zu einem globalen Kettenbrief geworden. »Wenn das Land unter Saddam eine ›potentielle‹ Gefahr dargestellt hat, dann ist es unter den Amerikanern zu einer ›unmittelbaren und aktiven Gefahr‹ geworden«, urteilt Frau Fassihi. Der »außenpolitische Fehler Irak« werde »die USA noch über Jahrz...

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