Gegründet 1947 Sa. / So., 4. / 5. April 2020, Nr. 81
Die junge Welt wird von 2267 GenossInnen herausgegeben
17.07.2004 / Ansichten / Seite 2

Ver.di stimmt Lohnverzicht bei Vivantes zu: Droht Krankenhäusern dennoch Privatisierung?

Hartmut Vatter ist aktiv in der oppositionellen Liste »Gegen den Strom« beim Berliner Krankenhauskonzern Vivantes und Mitglied im Bereichsbetriebsrat im Klinikum Neukölln

Daniel Behruzi

F: Der sogenannte Notlagen-Tarifvertrag, der für die Beschäftigten von Vivantes die Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld vorsieht, ist ohne große Öffentlichkeit am Donnerstag unterzeichnet worden. Überrascht Sie das?

Nein. Das hatten wir erwartet, denn alle außer unserer Gruppierung haben auf dieses Ergebnis hingearbeitet. Wir wenden uns aber weiterhin gegen den Lohnverzicht. Mit unserer Befragungsaktion wollen wir trotz der nun erfolgten Unterzeichung des Tarifvertrags fortfahren.

F: Macht das unter diesen Umständen noch Sinn?

Nicht in der Hinsicht, daß wir die Lohnkürzung damit noch verhindern könnten. Es ist aber wichtig, den Beschäftigten die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung zu diesem Thema, das sie ganz unmittelbar betrifft, zu äußern. Wir haben den Kollegen versprochen, eine solche Befragung durchzuführen, ...





Artikel-Länge: 2614 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Drei Wochen kostenlos probelesen!