Schwarzer Kanal
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28.05.2004 / Feuilleton / Seite 12

Es ist, was es ist

»The Day after tomorrow« ist ein echter Emmerich, ausnahmsweise mit einem nicht uninteressanten Thema

Michael Wopperer

Roland Emmerich bringt die Klimakatastrophe auf die Leinwand: In »The Day after tomorrow« bricht eine neue Eiszeit über die Menschheit herein. Dennis Quaid durchquert als heldenhafter Forscher ein frostiges Amerika auf der Suche nach der Liebe seines Sohnes. Und die USA werden noch gründlicher demoliert als in »Independence Day« und »Godzilla« zusammen. Er ist schon immer gut darin gewesen, Sachen kaputtzumachen. Opfer seiner filmischen Zerstörungslust waren stets exponierte Plätze westlicher Zivilisation: Godzilla trampelte New York zu Klump, die Aliens in »Independence Day« jagten das Weiße Haus in die Luft. Mit seinen militanten Außerirdischen und der Wiederkehr des größten anzunehmenden Monsters hat Roland Emmerich die Aggression von außen, die fremdartige Bedrohung, die ohne ersichtlichen Grund über eine weitgehend unschuldige Menschheit hereinbricht, zur Genüge durchdekliniert – mit »The Day after tomorrow« kommt die Gefahr nun von innen, ist selbst...

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