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03.05.2004 / Feuilleton / Seite 13

Kein Amerikaner

50. Kurzfilmtage Oberhausen: Musikvideos prämiert, Demonstranten abgeführt

Dirk Ruder

Die Felder Politik und Phonoindustrie streifen die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen in diesem Jahr auf ungewohnte Weise. Das liegt zum einen an der vielbeweinten Krise der Musikbranche, die angeblich kaum noch einen Cent hat, um Musikvideos für ihre hochbezahlten Stars drehen zu lassen. Zum anderen verfolgt die wegen diverser Reformen momentan auch im Ruhrgebiet nicht sonderlich beliebte SPD die Filmschau wie ein untotes Gespenst.

Doch zunächst zur Musik. Am Samstag abend wurden im Festivalkino an der Elsässer Straße zum sechsten Mal die MuVi-Preise für die besten deutschen Musikvideos vergeben. Die mit 2 500 Euro für den ersten Preis dotierte Auszeichnung ging an das Regietrio Martin Sulzer, Andi Triendl und Julia Weiger für das Video zu dem Song »Let's push things forward« (Musik: The Streets). Das Video überzeugte die Jury unter Vorsitz der Schweizer Grafikerin und Musikerin Pipilotti Rist durch sein hohes kreatives Level, reichhaltige Geschich...

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